Re:viewed – unsere Session auf der #rp13

Am 6. Mai, also vor einer Woche, haben Katharina, Nele und Stephan ihre Session auf der diesjährigen re:publica in Berlin abgehalten und wohlbehalten überstanden. Nun steht die Aufbereitung des Workshops an, v. a. das Zusammentragen der vielen Inputs, die uns erreicht haben, aber auch der konkreten Ergebnisse der Gruppen-Diskussionen während des Workshops. Da dies noch eine Weile in Anspruch nehmen kann, möchten wir im Moment nur eine kurze „Wasserstandsmeldung“ dazu geben, wie das Thema Code Literacy auf der re:publica angenommen wurde und was nun weiter passieren soll (oder eher kann). UPDATE: Wer bis dahin nicht mehr warten mag: auf YouTube kann man jetzt das Video zu unserer Session finden.

Viel Interesse am Thema

Grundsätzlich haben wir für uns das Fazit gezogen, dass das Thema „Code Literacy“ erfreulich gut angenommen wurde. Und zwar so gut, dass wir mit unserem Konzept eines Workshops – wie angepriesen – ein bisschen „ins Schwimmen“ gerieten. Da die vom Veranstalter bereit gestellten Räumlichkeiten leider eher suboptimal für unser Workshop-Konzept waren, nahmen von anfänglich etwa 300 Zuschauern (die Stage 5 war voll!) am Ende noch etwa 100 Interessierte an den Diskussionsrunden teil. Die Diskussionen selbst waren dann aber sehr spannend. Sie haben uns u.a. auch gezeigt, dass bei den Diskutanden die Vorstellung davon, was „Code“ ist bzw. welche Bedeutung er für den Alltag und das Handeln der vier Gruppen (12-jährige, Mutter, Politiker, Netzaktivist) hat, eher vage bis kaum vorhanden war. Nach der Vorstellung der Gruppengespräche durch jeweils zwei Gruppensprecher, blieb uns leider wenig Zeit für ein abschließendes Fazit. Allerdings kamen im Anschluss viele anregende Gespräche zustande, z.B. fanden einige Teilnehmer es schön, auf der großen Bühne re:publica auch einmal selbst zu Wort zu kommen. Danach war es Nele, die das Thema „Code Literacy“ über verschiedene Formate medial weiter trug.

#codelit – mediale Resonanz

So schrieb Patrick Greuth von ZEIT Online einen klasse Artikel über die Relevanz und Bezüge des Themas „Code Literacy“ mit dem programmatischen Titel „Raus aus der digitalen Unmündigkeit“. Der Text wurde am 7. Mai auch nochmal von Golem.de veröffentlicht und hat insgesamt für einiges Aufsehen gesorgt (wie z.B. die #rp13-Rückschau auf dem Blog „Kotzendes Einhorn“ zeigt). Besonders interessant ist aus unserer Sicht auch die Debatte im Kommentarbereich unter dem Artikel auf ZEIT Online – er zeigt anschaulich, wie kontrovers und breit die Debatte geführt wird und weiterhin geführt werden sollte.

Weitere Interviews mit Nele zum Thema „Code Literacy“ zum Nachschauen: im Rahmen der Netzdebatte der Bundeszentrale für politische Bildung sowie ein kurzer Auftritt im Live-Podcasting-Format „Die Sondersendung“ an Tag 1 der re:publica. An Tag 2 entstand ein kurzes Interview für die Sendung „Trackback“ auf Radio Fritz sowie ein Interview mit Phillip Banse für dctp.tv.

Darüber hinaus hat Nele ein Storify zum Hashtag #codelit sowie eine öffentliche Liste auf Twitter erstellt, welche Leute und Projekte versammeln soll, die sich mit dem Thema „Code Literacy“ und verwandten Themen auseinander setzen. Feel free to join!

Insgesamt bleibt uns das Fazit: das Interesse am Thema war riesig, die Räumlichkeiten allerdings ungeeignet – die „Methode“ des Workshops könnte für die re:publica auch in Zukunft fruchtbar sein. Wir hatten viel Spaß, ein bisschen Stress und freuen uns auf die Fortsetzung der angeregten Diskussion. Alles weitere folgt dann in Bälde hier.

[nh]

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